ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN MOTORISCHEN KOMPETENZEN UND DER GESUNDHEITSBEZOGENEN LEBENSQUALITÄT IM GRUNDSCHULALTER– ERGEBNISSE EINER PILOTSTUDIE

Szerzők

  • Norbert Visy Pécsi Tudományegyetem Egészségtudományi Doktori Iskola
  • Kata Morvay-Sey Pécsi Tudományegyetem Egészségtudományi Kar
  • Ferenc Győri Pécsi Tudományegyetem Egészségtudományi Kar

DOI:

https://doi.org/10.15170/SEF.2026.10.01.01

Kulcsszavak:

Movement intervention, motor skills, child well-being, MOBAK, KIDSCREEN

Absztrakt

Einleitung: Der Zusammenhang zwischen motorischer Kompetenz im Kindesalter und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität wird zunehmend erforscht. Die Wirkmechanismen kurzfristiger bewegungsbezogener Interventionen im schulischen Kontext sind jedoch noch nicht vollständig geklärt. Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, wie sich ein strukturiertes X Wochen lang dauernde Bewegungsprogramm auf die motorischen Kompetenzen (MC) sowie auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) von Grundschulkindern auswirkt und ob ein Zusammenhang zwischen den Veränderungen dieser beiden Bereiche nachweisbar ist.

Material und Methoden: Die quasi-experimentelle Studie folgte einem Prä-Post-Design mit Experimental- (n = 16) und Kontrollgruppe (n = 13) (N = 29). Die Stichprobe umfasste Kinder der 3. Schulstufe einer österreichischen Volksschule (M = 8,28 Jahre; SD = 0,45). Die Experimentalgruppe absolvierte über zwei Monate dreimal wöchentlich ein strukturiertes Bewegungsprogramm, während die Kontrollgruppe am regulären Sportunterricht teilnahm. Die motorischen Kompetenzen wurden mit dem MOBAK-3, die HRQoL mit dem KIDSCREEN-27 erfasst; die Auswertung erfolgte mittels nichtparametrischer Tests (p < 0,05).

Ergebnisse: In der Gesamtstichprobe zeigte sich eine signifikante Veränderung der Gesamtpunktwert im MOBAK-3, während auf Ebene der Gesamtpunktzahl des KIDSCREEN-27 keine signifikante Veränderung festgestellt werden konnte. Auf einzelnen Subskalen der Lebensqualität (psychisches Wohlbefinden, Autonomie und Elternbeziehung) zeigten sich in beiden Gruppen Verbesserungen. Zwischen den Veränderungen der motorischen Kompetenzen und der HRQoL konnte kein signifikanter Zusammenhang nachgewiesen werden, und der Effekt der Intervention ließ sich im Vergleich zur Kontrollgruppe nicht eindeutig abgrenzen.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass kurzfristige Veränderungen der motorischen Kompetenzen nicht automatisch mit einer Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität auf Ebene der Gesamtskala einhergehen. Der Zusammenhang zwischen motorischer Entwicklung und HRQoL stellt ein komplexes Phänomen dar, dessen differenzierte Analyse Subskalen-basierte und längerfristige Untersuchungen erfordert.

Sport- és Egészségtudományi Füzetek

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Megjelent

2026-10-16

Hogyan kell idézni

Visy, N., Morvay-Sey, K., & Győri, F. (2026). ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN MOTORISCHEN KOMPETENZEN UND DER GESUNDHEITSBEZOGENEN LEBENSQUALITÄT IM GRUNDSCHULALTER– ERGEBNISSE EINER PILOTSTUDIE. Sport- és Egészségtudományi Füzetek, 10(1). https://doi.org/10.15170/SEF.2026.10.01.01

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